Vereinsjugendtag am 01.09.2013


Für den 01.09.2013 hatte unsere Jugendwartin Sonja Günther die Jugendlichen zu einem gemeinsamen bunten Tag mit Spiel und Spaß eingeladen.

Am frühen Nachmittag fand das Treffen auf Friedrichs Hof in Stentrop statt, und es machten sich nach dem Genuss von Naschwerk und dem gemeinsamen Putzen und Schirren der Pferde drei Gespanne auf den fröhlichen Weg zum Fahrplatz in Ostbüren.



Die Pferde vor den Kutschen sind sicher und regelmässig gefahren, jedes Gespann wurde von einem fahrerfahrenen Erwachsenen begleitet. Natürlich bestand Helmpflicht, sodass an die Sicherheit der Ausflügler gedacht war.


Es ging nicht auf direktem Weg zum Fahrplatz, sondern es gab ein paar Schlenker in das grüne Stentroper Outback. Maja führte das Kutschentrio an, Don lief in der Mitte und den Abschluss bildete das erfolgreiche Duo Otto und Lucky. Maja hatte vom ersten Moment an verinnerlicht, dass es eine gemütliche Ausfahrt werden sollte, und ließ es ruhig angehen. Otto und Lucky waren trotz der kurzen Beine voller Elan, und so blieb die Truppe schön dicht beieinander, sodass man sich locker von Kutsche zu Kutsche unterhalten konnte.

Unterwegs hat Sonja noch einen Stopp eingebaut, bei dem jedes Kutschenteam einen Fragebogen ausgehändigt bekam. Unter viel Ach und Weh wurden die Handys eingesammelt, sodass jeder für die Antworten im eigenen Gehirnkasten kramen musste, anstatt bei Google. Damit war die zweite Hälfte der Fahrt zum Fahrplatz von heftigem Denken und leisen Diskussionen gefüllt. Bei dem Versuch, auf einer ruckelnden Kutsche leserliche Antworten auf einem Zettel zu notieren gab es das ein oder andere unterdrückte Knurren Marke „das kann doch kein Mensch lesen!“ - was dann auch stimmte, aber das Auswertungsteam um Sonja hatte viel Vergnügen beim entziffern der einzelnen Worte: „Guck mal, da müssen die im Trab auf der Wiese gewesen sein....“.

Am Fahrplatz angekommen, wurden die Fragebögen samt Antworten eingesammelt und die Handys wieder rausgegeben. Friedrich hatte inzwischen einen Kegelparcours aufgebaut, den er gemeinschaftlich mit den Jugendlichen abging, damit die den zu fahrenden Weg sehen. Dabei gab er auch Tipps, wie welches Tor am besten anzufahren sei.
Zuerst ging es dann zum ausprobieren im Schritt in die Kegel, doch dann wurde es ernst. Andreas stellte sich mit der Stopp-Uhr an die Start-Ziel-Linie und jedes Gespann musste nun einmal mit jedem Fahrer des Teams auf Zeit durch den Parcours fahren. Dabei ging es aber völlig stressfrei zu, und jeder konnte das Tempo vorlegen, bei dem er sich wohl und sicher fühlte. Allen Fahrern ein großes Kompliment für die fehlerfreien, flotten und sicheren Fahrten!





In weiser Voraussicht hatte Sonja die Süßigkeiten mit zum Fahrplatz genommen, und nach den großen Anstrengungen gingen die Mini-Windys, Smarties und Co weg wie nix. Die Pferde gönnten sich einen heimlichen Rupfer am Gras....

Entspannt und locker ging es auf den Rückweg, und zurück bei Friedrich wurden selbstverständlich zuerst die Pferde versorgt.

Und dann konnte ausprobiert werden, wie das ist, wenn man gefahren wird! Sonja hatte ein Spiel vorbereitet, bei dem einer mit verbunden Augen mittels der Fahrleinen durch einen kleinen Kegelparcours „gefahren“ werden musste. Das war ja gar nicht mal so einfach! Es durfte nicht mit Worten erklärt werden, wo der Weg lang geht, und es gab lustiges Durcheinander auf dem Weg ins Ziel.
Auch hier hat Andreas die Zeiten gestoppt, sich aber auch selbst als „Pferd“ zur Verfügung gestellt, damit Sonja zeigen konnte, wie dieses Spiel ausgeführt werden sollte. Auch Sonja konnte bei so einem flotten und eifrigem „Zugpferd“ einen frontalen Zusammenprall mit einer Pilone nicht verhindern, sehr zur Erheiterung aller Anwesenden.

Abschließend musste noch jeder Teilnehmer eine in einem Glas befindliche Anzahl von Nägeln schätzen.

Die Auswertung der in den verschiedenen Spielen erreichten Punktzahlen ergab minimalste Unterschiede, sodass eigentlich alle als Sieger angesehen werden können!

Passend zu diesem Fahrer-Event gab es noch Pizzen so groß wie Wagenräder und gestärkt und zufrieden trat jeder so nach und nach seinen Heimweg an.

Ein Dank gilt den Organisatoren dieses genauso fröhlichen wie entspannten Vereinstages der Jugend Sonja Günther, Friedrich Schlünder und Andreas Gnadt, sowie den Eigentümern der Gespanne für die Zur-Verfügung-Stellung Heike Reder, Carola Kleffmann und Friedrich Schlünder.

zurück